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Core Web Vitals

Seit Juni 2021 gehören die Core Web Vitals zu den wichtigsten Metriken von Google, um die Page Experience einer Seite zu ermitteln. Die Core Web Vitals fungieren hierbei als zentrale KPIs für die Seiten-Performance. Mit der Einführung dieser speziellen Feld- und Labor-Daten wurde die Nutzerfreundlichkeit von Seiten zu einem offiziellen Rankingfaktor.

Core Web Vitals – grundlegendes Wissen

Bevor die Core Web Vitals genau erklärt und deren Auswirkung sowie Verbesserungsmöglichkeiten erläutert werden, wird im Folgenden auf die Themen Page Experience, Pagespeed, Ladezeit und deren Einfluss auf die Nutzererfahrung eingegangen. Diese dienen als Grundwissen zu den Core Web Vitals und helfen dabei zu verstehen, warum diese zu Googles Rankingfaktoren zählen. Um diesen Part zu überspringen, klicke im Inhaltsverzeichnis direkt auf deinen Wunschabschnitt.

Was ist die Page Experience?

Die Page Experience ist seit Mai 2021 für Google ein wichtiger Indikator für eine gute oder schlechte User Experience einer Seite und zählt zu den direkten Rankingfaktoren. Unterschiedliche Metriken zur Performance und Sicherheit der Seite fließen bei der Ermittlung der Page Experience zusammen.
Dazu gehören:

  • HTTPS: Ist die Seite per SSL verschlüsselt?
  • Safe Browsing Faktoren: Google prüft, ob die Seite Malware enthält.
  • Verzicht auf Interstitial Pop-ups
  • Mobile Friendliness: Ist die Seite auf mobile Endgeräte optimiert?
  • Und seit Juni 2021 eben auch die Core Web Vitals.

Die Page Experience ist nicht der alleinige Rankingfaktor, der bei guter Performance deine Website auf den ersten Platz bringt. Viel mehr ist es einer der wichtigen Faktoren, der neben beispielsweise einem einzigartigen Content oder Traffic-generierenden Backlinks stets beachtet und angepasst werden muss.

Was ist Pagespeed?

Pagespeed oder auf Deutsch Seitengeschwindigkeit definiert die Zeit von der Seiten-Anfrage bis zur vollständigen Verarbeitung und Darstellung des Seiteninhalts durch den Browser. Es gibt einige Faktoren, die sich auf die Seitengeschwindigkeit auswirken können. Dazu gehören die Art und die Menge des Inhalts, die Verbindungsart, die Entfernung der Daten und natürlich welches Gerät, Betriebssystem oder Browser der User benutzt.

Warum ist die Geschwindigkeit für eine gute Nutzererfahrung wichtig?

Für Google ist die Seitengeschwindigkeit ein wichtiger Faktor, da sie ein Indikator für die User Experience ist. Liegt die Ladezeit einer Website bei über 3 Sekunden, springen mehr als die Hälfte der Nutzer und Nutzerinnen wieder von der Seite ab. Die gewünschten Informationen wurden aus Nutzersicht nicht schnell genug zur Verfügung gestellt. Eine Studie aus 2015 besagt, dass das Warten auf eine langsame Website das gleiche Stresslevel hervorruft wie beim Schauen eines Horror-Films. Diesem möchte ein Nutzer sich nur bedingt aussetzen, also springen die meisten wieder ab, um sich eine schnellere, weniger stressvolle Alternative zu suchen. Eine erhöhte Absprungrate ist ein klares Indiz für Google, dass diese Seite weniger attraktiv für User ist und rankt schnellere Mitbewerber-Seiten zukünftig höher. Die langsame Seite sinkt im Ranking und verliert demnach an Sichtbarkeit.

Core Web Vitals – Definition

Die Core Web Vitals wurden im Sommer 2021 von Google mit dem Page-Experience-Update ausgespielt. Sie definieren Qualitätssignale, die auf die Nutzererfahrung einer Webseite hinweisen. Seitenbetreiber können mit den definierten Kennzahlen die User Experience ihrer Seiten messen und bewerten. Dabei dreht sich alles um den Ladevorgang, die Interaktivität und die Stabilität der Seite. Diese Faktoren werden mit dem Largest Contentful Paint (LCP), dem First Input Delay (FID) und dem Cumulative Layout Shift (CLS) bemessen. Seit Neustem testet Google die Interaction to Next Paint (INP) als potentielle feste Metrik der Core Web Vitals

Largest Contentful Paint (LCP)

Der Largest Contentful Paint zeigt an, wie lange eine Seite zum Laden des größten Elements des Hauptinhalts benötigt. Der LCP misst also die Zeit vom Klick auf den Link der Seite bis zu dem Punkt, an dem das größte Element des Contents auf dem Monitor sichtbar ist. Hier wird der Teil des Inhalts betrachtet, der im „Above the Fold“, also in dem Sichtbarkeitsbereich liegt, der ohne einen Seiten-Scroll zu sehen ist. Beispielsweise ist häufig das Headerbild einer Seite der ausschlaggebende Baustein für den LCP-Wert.

Als idealen LCP Wert gibt die Suchmaschine 2,5 Sekunden an. Übersteigt der Wert diese Zeit, kann es im schlimmsten Fall zu einem direkten Absprung des Nutzers kommen.

First Input Delay (FID)

Der FID misst die Zeit zwischen der ersten User Interaktion mit der Seite und der darauffolgenden Browserreaktion. Zum Beispiel bestimmt der First Input Delay die Zeit von einem Klick auf einen Link bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Browser die Anfrage verarbeitet hat und die Weiterleitung öffnet.

Google bewertet durch den FID einzig die zeitliche Verzögerung der ersten Interaktion mit der Seite. Deswegen auch First Input Delay, was auf Deutsch als Ersteingabeverzögerung übersetzt werden kann. Der User erhält schon durch das erste Signal einen Aufschluss, wie es sich um die Antwortkapazität der Webseite verhält.

Eine Verzögerung von 100 Millisekunden oder weniger wird von Google hier als einen guten Wert gekennzeichnet.

Cumulative Layout Shift (CLS)

Der CLS analysiert die Stabilität des Layouts einer Seite, während diese lädt. In anderen Worten überprüft der Cumulative Layout Shift, ob es beim Ladevorgang zu Verschiebungen von sichtbaren Elementen oder generellen Veränderungen des Layouts kommt. Sollte das der Fall sein, kann dies dazu führen, dass Nutzer unabsichtlich auf Elemente klicken und sich somit die Benutzererfahrung verschlechtert.

Die Metrik summiert alle unerwarteten Layoutverschiebungen und gibt diese als Zahlenwert wider. Je größer dieser Wert ist, desto mehr Verschiebungen treten während der Lebensdauer einer Webseite auf. Laut Google ist 0,1 oder niedriger ein guter Wert für den Cumulative Layout Shift.

Interaction to Next Paint (INP)

Die Interaction to Next Paint ist die neuste Kennzahl, die Google für die Ladezeitenanalyse eingeführt hat. Aktuelle befindet sich die INP noch in der experimentellen Phase, könnte aber zukünftig zu einem festen Bestandteil der Core Web Vitals werden. Google selbst schreibt „Der neue Messwert „INP“ wird im März 2024 FID im Rahmen der Core Web Vitals ersetzen“. Die Metrik misst die Reaktionsfähigkeit einer Webseite während aller Interaktionen auf einer Seite. Ein niedriger INP-Wert bedeutet, dass die Seite jederzeit zuverlässig und schnell auf Interaktionen reagiert.

Zur Berechnung der Interaction to Next Paint werden alle Verzögerungen zwischen jeder Benutzerinteraktion und der endgültigen Änderung der Darstellung auf der Seite gespeichert. Die höchste Zahl aller Interaktionen (oder das 98. Perzentil) ist der endgültige INP-Wert.

Für die Page Experience ist die Interaktionsfreude einer Seite enorm wichtig. Nach einer Interaktion sollte dem Nutzer eine direkte Reaktion ausgespielt werden – entweder eine Meldung, dass das gewünschte Ergebnis geladen wird oder bestenfalls die sofortige Anzeige des Ergebnisses. Als gute Responsiveness wird ein INP-Wert von 200 Millisekunden und weniger definiert. Alles über 500 Millisekunden gilt als schlecht und bedarf sofortiger Handlung.

Zusätzliche Web Vitals

Neben den Core Web Vitals gibt es zusätzliche Web Vitals, die weniger kritisch zu beachten sind, dennoch eine wichtige Erweiterung der Ladezeitenanalyse darstellen können. Folgende Metriken dienen als hilfreiche Ergänzungen:

  • Die Time to First Byte (TTFB) gibt die Zeit an, die vergeht, bis der Server das erste Byte an den Browser des Nutzers sendet. TTFB ist ein guter Indikator für die Kapazität des Webservers, auf dem die Seite gehostet ist.
  • Der First Conentful Paint (FCP) ist nicht zu verwechseln mit dem Largest Contentful Paint. Der FCP beschreibt die Zeit, bis der Browser das erste Content-Element im Above the Fold-Bereich
  • Die Time to Interactive (TTI) misst die Zeitspanne vom Aufruf einer Webseite bis zu ihrer vollständigen Interaktivität.

Die Total Blocking Time (TBT) wird ebenfalls der Interaktivität zugeordnet und bestimmt die gesamte Zeit, in der eine Seite nicht interaktiv war. Anders gesagt: Die Zeit, in der Nutzereingaben nicht verarbeitet wurden, weil noch ladende Elemente dies blockieren.

Wie werden die Core Web Vitals gemessen?

Bei der Messung der Core Web Vitals ist es nicht die große Herausforderung, die Ergebnisse richtig auslesen zu können, sondern diese richtig zu interpretieren. Die richtige Einschätzung und Einordnung bildet die Basis, um die Nutzerfreundlichkeit seiner Website zu verbessern. Für die Messung stehen online verschiedene Tools zur Verfügung. Ein wichtiger Aspekt bei der Auswertung der Metriken ist die Unterscheidung zwischen Feld-Daten und Labor-Daten.

Felddaten vs. Labdaten

Felddaten oder auch Real User Metrics (RUM) werden anhand von realen Nutzeraktionen erhoben. Google sammelt mithilfe des Browsers Chrome und der Zustimmung der User Nutzerdaten. Feld-Daten helfen bei der Kontrolle von durchgeführten Optimierungen. Konnten genügend reale Daten erhoben werden, erhalten Webseitenbetreiber einen Querschnitt des tatsächlichen Nutzerverhaltens bezüglich der Core Web Vitals. Fehlt es an realen Nutzerdaten, können Tools auf Labordaten zurückgreifen.

Bei der Erhebung von Labordaten werden die technischen Voraussetzungen und Bedingungen simuliert. Die Ergebnisse sind also synthetisch und spiegeln nicht das reale Nutzerverhalten wider, sondern eine genaue Simulation. Labor-Daten eignen sich daher optimal für Performance-Überprüfungen bei der Entwicklung und dem Aufbau von Webseiten.

Tools zur Messung der Core Web Vitals

Über diese Entwickler-Tools haben Seitenbetreiber die Möglichkeit, die Core Web Vitals abzurufen:

  • Google Search Console
    Ist eine Website bei der GSC registriert, spielt diese die Daten für LCP, FID und CLS aus. Die Daten werden in Mobile und Desktop unterteilt.
  • PageSpeed Insights
    Bei dem Tool PSI erhält man nach Eingabe der URL einen Gesamtwert für die Seite in grün, orange oder rot. Außerdem enthält der Report die Ergebnisse für die drei Metriken inklusive Verbesserungsvorschläge.
  • Lighthouse
    Lighthouse nutzt detaillierte Labor-Daten, um die Performance einer Seite auszuwerten. Das Tool kann über die Chrome DevTools erreicht werden.
  • Chrome DevTools
    Google hat diese Werkzeuge in Chrome eingebaut und zeigt mittels Labor-Daten sehr genau, was wann beim Laden einer Seite passiert.
  • Chrome UX Report
    CrUX ist ein Bericht aus Feld-Daten, der die drei Hauptmetriken der Core Web Vitals inklusive weiterer einflussreicher Werte beinhaltet. Auf die Daten kann man über eine Schnittstelle zugreifen oder über PageSpeed Insights.
  • Web Vitals Extension
    Dieses Tool ist ein Add-on für den Browser Chrome, das die Labor-Werte der Metriken LCP, FID und CLS schnell zugänglich ausspielt.

Wie optimiert man die Core Web Vitals einer Seite?

Webseiten, die gute Core Web Vitals erzielen, haben eine höhere Chance, ein befriedigendes Nutzererlebnis zu erzielen. Seitenbetreiber haben dadurch einen ersten indirekten Schritt in Richtung eines verbesserten Rankings getan. Da es jedoch an die 200 Metriken gibt, die ein Google-Ranking bestimmen, fällt die Wirkung verhältnismäßig gering aus. Dennoch können die Core Web Vitals bei anderen Schwachstellen der Website einen Unterschied bewirken.

Die Verbesserung der Core Web Vitals ist aktuell vermutlich einer der technisch anspruchsvollsten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung. Google stellt eine detaillierte Dokumentation rund um das Thema Core Web Vitals bereit, die tatsächlichen Verbesserungen muss jedoch jeder Webseitenbetreiber selber umsetzen. Dafür benötigt es sowohl ein Grundverständnis für Internet-Technologien als auch Programmierkenntnisse.

Grundlegende Ansätze zur Verbesserung der Core Web Vitals können wie folgt unter den drei Hauptmetriken zusammengefasst werden:

Der Largest Contentful Paint wird grundsätzlich von 4 optimierbaren Faktoren beeinflusst:

  • Die Server-Antwortzeiten
  • Rendering-Blocking von CSS und JavaScript
  • Ladezeiten von Ressourcen – Bilder bzw. CSS Dateien optimieren
  • Client-Side-Rendering

Für den First Input Delay werden folgende Optimierungsbereiche definiert:

  • Auswirkungen von Drittanbieter-Code reduzieren.
  • Zeit der JavaScript-Ausführung verkürzen.
  • Den Browser Haupt-Thread entlasten.
  • Anfragenanzahl und Transfergrößen gering halten.

Folgende Maßnahmen dienen als Wegweiser, um den Cumulative Layout Shift zu optimieren:

  • Bildern und Videoelementen immer mit Größenattributen versehen, damit der Browser die benötigte Menge an Platz im Dokument zuweisen kann.
  • Keine Inhalte über dem existierenden Content einfügen.
  • Animationen nutzen, die keine Größenänderung bei Elementen

Die Optimierungen der Core Web Vitals übernehmen im besten Fall Programmierer oder Experten für das entsprechende Content-Management-System. Eigene Versuche von Laien, den Quellcode, das Layout oder technische Funktionen zu verändern, können schnell gegenteilige und noch schädlichere Ergebnisse hervorrufen.

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