Was sind Dynamic Search Ads und warum gehören sie in jedes Google Ads Konto?

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Lesezeit 8 MinDanielAutor Marco Dziendziol

Kurz gesagt: mit dynamischen Suchanzeigen (DSA) erreichst du den Nutzer im relevanten Moment mit der passenden Suchanzeige und der passenden Landingpage.

Das Besondere an diesen Suchanzeigen? Sie kommen ganz ohne Keywords aus! Du hinterlegst lediglich deine Domain oder einen bestimmten Pfad deiner Webseite – den Rest erledigt Google.

Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Lies im Artikel, wie eine solche Kampagne aufgesetzt wird und wie du sie bestmöglich einsetzen kannst.

Grundsätzlich ist eine vollständige Keyword-Abdeckung in deinem Google Ads Konto eine Herausforderung, denn jeden Tag sind etwa 15% aller Suchanfragen auf Google.com neu. *

*Quelle: thinkwithgoogle.com

Gleichzeitig werden die Webseiten größer und komplexer. Wenn wir dann noch die mobilen Geräte in Kombination mit der Sprachsuche betrachten, merken wir schnell, wie schwer eine vollständige Keyword-Abdeckung in einem Google Ads Konto sein kann.

Um hier eine möglichst breite Abdeckung zu erreichen, kannst du ideal dynamische Suchanzeigen (DSAs) einsetzen.

Wie funktionieren dynamische Suchanzeigen?

Wenn ein User eine Suchanfrage in der Google-Suche stellt, dann „crawled“ die DSA deine Webseite und ordnet der Suchanfrage des Users eine passende Webseite zu. Danach generiert die DSA eine Suchanzeige mit personalisiertem Titel. Nach dem Klick wird der User auf die relevanteste Landingpage weitergeleitet.

Mit diesen dynamischen Suchanzeigen hat Google damals einen großen Schritt in Richtung Automatisierung von Google Ads gemacht.

Die Vorteile von dynamischen Suchanzeigen:

  • Performance & Reichweite – In vielen Konten sehen wir positive oder ähnlich gute ROIs. Besonders gut funktionieren die DSAs in Kombination mit Smart Bidding.

  • Zeitersparnis – Es müssen keine Keywords recherchiert und hinterlegt werden. Das Aufsetzen ist schnell erledigt.

  • Abdeckung deiner Webseite – Mit einer DSA stellst du sicher, dass deine gesamte Webseite bei relevanten Suchanfragen „durchsucht“ wird und du keine relevante Suchanfrage verpasst.

  • Kontrolle & Transparenz – du kannst hier wie gewohnt negative Keywords setzen, bestimmte Webseiten ausschließen und hast jeder Zeit Kontrolle über die Gebote.

Wie erstelle ich eine DSA?

1. Um zu starten, erstellst du eine Suchnetzwerk-Kampagne. Wir empfehlen eine Kampagne „ohne Zielvorhaben“ zu erstellen und als Kampagnentyp „Suchen“ auszuwählen.

2. Du vergibst einen eindeutigen Kampagnen-Namen, wählst als Werbenetzwerk „nur Suchnetzwerk“ aus. Die Auswahl „Displaynetzwerk“ wählst du ab.

3. Unter „weitere Einstellungen vornehmen“ versteckt sich jetzt die „Einstellung für dynamische Suchanzeigen“. Dort trägst du deine URL ein.

4. Die weiteren Einstellungen nimmst du wie bei einer normalen Suchnetzwerk-Kampagne vor.

5. Nachdem du die Kampagne gespeichert hast, kannst du nun die Anzeigengruppe erstellen

6. Jetzt kann aus den folgenden Ausrichtungen ausgewählt werden:

  • Vordefinierte Kategorien von Google

  • Genaue Auswahl von URLs, die man bewerben will
  • Regeln, für eine Auswahl von URLS (z.B. URL enthält /Kurse)

  • Alle Webseiten

7. Anzeige erstellen
Du solltest allgemein gültige Textzeilen formulieren. Dafür hast du in zwei Textzeilen jeweils 90 Zeichen Platz. Die restlichen Positionen (Finale URL, Überschrift und auf die angezeigte URL) werden von Google je nach Suchanfrage und Landingpage individuell angepasst.

Die Auswertung von Dynamic Search Ads

Google übernimmt einen großen Teil der Arbeit, dennoch ist man als SEA Manager nicht davon befreit, die DSA-Kampagne auszuwerten und weiter zu optimieren. Die Leistungsdaten können auf Kampagnen- Anzeigengruppen- und Anzeigenebene analysiert werden. So wie gehabt – einziger Unterschied: Man sieht keine Performance unter den Keywords, 😉 denn es sind keine eingebucht. Daher ist der wichtigste Bericht auf Keywordebene der Suchbegriffsbericht (Stichwort: negative Keywords).

Weitere interessante Daten und Möglichkeiten bietet der Tab „dynamische Anzeigenziele“:

Wie setzen wir als SEA-Agentur Dynamic Search Ads ein?

Teilweise nutzen wir dazu eine komplette Kampagne, teilweise ergänzen wir bestehende Kampagnen mit einer eigenen Anzeigengruppe. Es kommt immer ganz auf den Kunden und die zu bewerbende Webseite an.

Diese 8 Dinge solltest du unbedingt beachten:

01

Smart Bidding

Verwende den Ziel-CPA oder Ziel-ROAS und nutze alle Usersignale, um Gebote in der Auktionszeit zu setzen.

02

Zielgruppen

RLSA, ähnliche Zielgruppen oder kaufbereite Zielgruppen sollten ebenfalls genutzt werden.

03

Anzeigen

Schreibe mindestens 3 verschiedene Anzeigen pro Anzeigengruppe (so erhöhst du die CTR um bis zu 5 – 15 %)

04

Erweiterungen

Wie auch bei den normalen Suchanzeigen solltest du mindestens 3 Erweiterungen verwenden.

05

Website-Abdeckung

Prüfe die Website-Abdeckung (Impressum oder Referenzen sollten gegebenenfalls ausgeschlossen werden.

06

Suchbegriffs-Bericht

Nutze den Suchbegriffs-Bericht, um zu prüfen, welche Suchanfrage welcher Landingpage zugeordnet wurde.

07

Irrelevante Landingpages

Die Ausschlussliste solltest du für irrelevante Landingpages und überflüssige Keywords nutzen.

08

SEO Best Practices

Wenn deine Website SEO-optimiert ist und du die Best Practices nutzt, dann funktioniert die DSA besonders gut.

Was man bei dynamischen Suchanzeigen beachten sollte: Die njoy SEA Experten empfehlen

DSA-Kampagnen sind nicht für jeden Google Ads-Werbetreibenden ideal geeignet. Folgende Werbetreibenden sollten von den dynamischen Suchanfragen absehen:

  • Anbieter mit schnell wechselnden Angeboten, die beworben werden sollen. Denn Inhalte können sich zu schnell für das Google Ads-System ändern.
  • Kleine Websites, wie z. B. Arztpraxen oder ähnliches, sind zu öfters klein für DSA-Kampagnen. Sie würden eher als Brand-Kampagne anstatt als Keyword-Auffangnetz fungieren und dies sollte nicht dein Ziel sein.

Was Du außerdem beachten solltest:

Damit in deiner Kampagne nur die relevanten und Conversion-orientierten Seiten ausgespielt werden, solltest du bei deiner DSA mit auszuschließenden dynamischen Anzeigenzielen arbeiten.

Webseiten wie das Impressum, die Widerrufsbelehrung oder AGBs solltest du ausschließen, da sie für die DSAs nicht relevant sind. Darüber hinaus sollte auch Falschschreibweisen der Brand sowie den Brand-Namen selbst herausnehmen, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten.

Fazit zu DSAs

DSA-Kampagnen sind ideale Maßnahmen und ein effizientes Tool, um gezielt Traffic zu steigern und bei umfangreichen Webseiten den Überblick zu behalten, welche Angebote besonders gefragt sind. Sie sind einfach und schnell aufgesetzt sowie unkompliziert zu handhaben, wenn du alle Punkte korrekt umsetzt. Wichtig ist das Ausschließen irrelevanter Anzeigenziele.

Dennoch funktionieren erfolgreiche DSAs nicht ohne gepflegte Suchmaschinenoptimierung. Eine DSA-Kampagne ersetzt auch niemals die normale Suchkampagne mit Keywords. In Kombination hingegen ist es die ideale Strategie zur Erhöhung deiner Reichweite.

Gerne stehen wir dir für eine ausführliche Beratung zur Verfügung und setzen uns mit deinen individuellen Kampagnenzielen auseinander.
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