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SEO Relaunch – die wichtigsten Tipps plus Checkliste

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Lesezeit 18 MinDanielAutorin Isabella Apelt

So gut wie jeder Online-Marketer kommt im Laufe seines Berufslebens irgendwann in die Situation, einen Relaunch durchzuführen oder zu begleiten. Webseiten sind heutzutage bereits nach wenigen Jahren veraltet und müssen dann sowohl technisch als auch im Bezug auf das Design „aufgefrischt“ werden. Sobald es dabei um mehr geht als nur kleine Anpassungen am Aussehen der Webseite, hat ein Relaunch auch Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung. Der SEO Relaunch kann damit gleichermaßen als ein Bestandteil des gesamten Website Relaunchs betrachtet werden. Damit bei eurer Website-Überarbeitung alles glatt geht, haben wir für euch eine übersichtliche SEO Relaunch Checkliste zusammengestellt.

Bei der Überarbeitung der Webseite gibt es eine Vielzahl an möglichen Fehlerquellen zu beachten und Risiken zu vermeiden. Allerdings bietet ein SEO Relaunch auch zahlreiche Chancen:

  • Ein modernes und intelligent konzeptioniertes Design macht den Umgang mit der Webseite angenehmer für Nutzer (Stichwort: Usability), hebt die Relevanz der Inhalte hervor und untermauert deren Glaubwürdigkeit. Wenn User sich länger auf eurer Webseite aufhalten (Sitzungsdauer) und weniger geneigt sind, direkt wieder auf die Suchergebnisseite zurückzuspringen (Absprungrate), dann sendet dies positive Signale an Google. Diese User Signals wirken sich dann direkt positiv auf eure Rankings aus.
  • Bei Google gilt bereits seit Jahren die Devise „Mobile First“. Wenn euer Website-Design vorher nicht responsiv war, dann könnt ihr durch einen Relaunch mit mobilfreundlichem Design daher auf deutliche Rankingverbesserungen hoffen.
  • Im Zuge des Relaunchs wird die Webseite üblicherweise auf den Prüfstand gestellt, auch in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung. Dabei entdeckt ihr möglicherweise bisher übersehene SEO-Fehler und könnt diese beheben.
  • Die Ladezeit der Webseite ist ein direkter Rankingfaktor. Wenn eure Webseite nicht mehr den aktuellen technischen Standards entspricht, dann kann sich unter diesem Aspekt ein Relaunch in jedem Fall lohnen und positiv auswirken.

Die drei Phasen des Relaunchs

Der SEO Relaunch Prozess lässt sich in drei Phasen einteilen: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. In allen drei Abschnitten gibt es verschiedene Dinge zu beachten und Aufgaben zu erledigen. Grob kann man sagen, dass die Vorbereitung auf den Relaunch mindestens sechs Monate vor dem geplanten Live-Gang beginnen sollte. Für die sorgfältige Durchführung sollten zwei bis drei Tage eingeplant werden. Die unmittelbare Nachbereitung des Relaunchs nimmt etwa zwei bis vier Wochen in Anspruch.

SEO Relaunch Checkliste als PDF downloaden

Die Vorbereitung des SEO Relaunchs

Bei der Planung eines Relaunchs wird häufig unterschätzt, wie viele Vorbereitungen sowohl an der alten Webseite als auch am neuen Webauftritt umzusetzen sind. Diese Nachlässigkeit kann sich schnell rächen – möglicherweise stellt sich dann erst nach dem Relaunch heraus, dass die neue Seite von Suchmaschinen überhaupt nicht korrekt gecrawlt werden kann oder dass die Anzahl der 404-Fehler plötzlich exponentiell gestiegen ist. Um solche Überraschungen zu vermeiden, sollte für die Planung zum einen ausreichend Zeit eingeplant werden, zum anderen sollten SEO-Aspekte so früh wie möglich in der Planung einbezogen werden.

Planung und Erstellung der neuen Webseite

Damit die Chancen durch den Relaunch optimal genutzt werden können, sollte Suchmaschinenoptimierung bereits bei der Konzeption der neuen Webseite und ggf. bei der Auswahl eines neuen CMS berücksichtigt werden. Eine besondere Herausforderung beim SEO Relaunch ist, dass parallel an der alten Webseite und an der neuen gearbeitet werden muss.

Konzeption des neuen Webauftritts

Mit einem Relaunch eröffnet sich die Chance, euren Usern eine bessere User-Erfahrung zu bieten, eurer Marke ein frischeres und ansprechenderes Gesicht zu geben und letztendlich mehr Umsatz zu generieren. Es kann nicht oft genug betont werden, dass SEO so früh wie möglich im Prozess einbezogen werden sollte. Dabei sollten konkret folgende Aspekte mitbedacht werden:

Zielsetzung

Was soll mit dem Webauftritt erreicht werden und an wen richtet er sich? Soll mit der Webseite Umsatz generiert werden, geht es um die Steigerung der Markenbekanntheit oder ein ganz anderes Ziel? Soll die Seite eine B2B- oder B2C-Ausrichtung haben oder beides? Was zeichnet eure Zielgruppe aus? Wie diese Fragen im konkreten Fall beantwortet werden, hat wiederum Auswirkungen auf die SEO-Strategie.

Chancen-Analyse

Schon bevor es an die Bearbeitung der Inhalte geht, sollte ein Statusbericht erstellt werden, welche guten Rankings die Webseite bereits hat. Diese sollten natürlich möglichst nicht riskiert werden. Zudem sollte auf Basis der Zieldefinition eine Keywordrecherche durchgeführt werden, um Chancen zu identifizieren. Beispielsweise könnt ihr in diesem Zuge prüfen, welche Aspekte eines Themas eure Konkurrenten abdecken, ihr aber noch nicht.

Seitenstruktur

Im Zuge eines SEO Relaunchs wird meist auch die Seiten- und Navigationsstruktur überarbeitet. Hier muss darauf geachtet werden, dass eine Silobildung stattfindet – sodass innerhalb der Webseite verschiedene Themensilos gebildet werden. User sollten alle Seiten mit maximal 3-4 Klicks erreichen können, gleichzeitig sollte es auch keine „Orphan Pages“ ohne eingehende Links geben.

Content

Ein Relaunch ist der ideale Zeitpunkt, um eine Bestandsaufnahme des Website-Contents vorzunehmen. Sollen Inhalte entfernt oder zusammengeführt werden? Welche Inhalte sind veraltet und müssen aktualisiert werden? Werden neue Inhalte benötigt oder reicht ein Umzug? Durch die Chancen-Analyse habt ihr bestimmt schon einige Hinweise gewonnen, wie sich diese Fragen in eurem konkreten Fall beantworten lassen. Weitere Tipps zur Planung und Erstellung von Inhalten haben wir in unserem Blogbeitrag zum Thema Content Strategie zusammengestellt.

 

Implementierung von 301-Weiterleitungen

Wenn die Struktur feststeht, geht es an die Definition von Weiterleitungsregeln. Damit Traffic und aufgebaute Backlinks nicht verloren gehen, müssen Weiterleitungen von den alten auf die neuen URLs implementiert werden. Die korrekte Implementierung dieser 301-Weiterleitungsregeln ist das A und O für einen sauberen Relaunch! Geht für die Weiterleitungsziele in zwei Schritten vor:

Einrichtung einer Testumgebung

Sobald die neue Seitenstruktur festgelegt wurde, sollte eine Testumgebung eingerichtet werden. In dieser kann ohne Auswirkungen auf eure Live-Webseite experimentiert und entwickelt werden. Es ist unbedingt zu vermeiden, direkt an der alten Webseite zu „basteln“ oder diese über längere Zeiträume in den Wartungsmodus zu stellen.

Die Testumgebung sollte soweit interaktiv sein, dass Kontaktformulare ausgefüllt und zum Test versendet werden können. Zudem sollte es möglich sein, die Kommentarfunktion (sofern vorhanden) einmal zu testen. Bei Online-Shops sollten alle Schritte des Bestellprozesses in der Testumgebung geprüft werden. Bei internen Verlinkungen sollten überall schon die neuen URLs verlinkt sein und nicht die der alten Seiten.

Wenn die Testumgebung fertig programmiert und mit Inhalten befüllt ist, sollte ein SEO-Check der wichtigsten Onpage-Faktoren durchgeführt werden. Vergesst dabei auch nicht, die Darstellung der Webseite in allen gängigen Browsern und auf mobilen Endgeräten zu prüfen.

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Stellt unbedingt sicher, dass Suchmaschinencrawler und andere Nutzer nicht aus Versehen auf die Testumgebung kommen können oder gar eine Indexierung erfolgt. Die Seiten auf „noindex“ zu setzen oder eine Sperrung über die robots.txt-Datei vorzunehmen, bietet dabei keine vollständige Sicherheit. Am besten sollte die Testumgebung durch ein Login geschützt werden.

Relaunch-Vorbereitungen an der alten Webseite

Neben der Vorbereitung des neuen Webauftritts gibt es einige SEO Maßnahmen, die vor dem Relaunch an der alten Webseite durchgeführt werden sollten. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, vor dem Relaunch einmal auf der bestehenden Webseite „aufzuräumen“, kann das viel dazu beitragen, dass der Relaunch problemlos über die Bühne geht. Konkret gibt es aus SEO-Sicht folgende Aufgaben zu erledigen:

Entfernen von „URL-Ballast“ und intern verlinkten 404-Fehlern

Im Vorfeld des SEO Relaunchs sollten unnötige URLs nach Möglichkeit aus dem Index entfernt werden. Seiten ohne Mehrwert sollten daher je nach konkretem Fall auf „noindex“ gesetzt oder mit dem Statuscode 301 weitergeleitet werden. Dies sollte am besten bereits mehrere Monate vor dem Relaunch geschehen, da die Deindexierung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Prüft in diesem Schritt zudem, ob intern verlinkte 404-Fehler vorhanden sind und korrigiert die Verlinkungen entsprechend.

Fehlerfreies Crawling sicherstellen

Gerade in der Zeit nach dem Relaunch ist es essenziell, dass die Seite für Suchmaschinen problemlos crawlbar ist. Stellt daher sicher, dass XML-Sitemap aktuell und vollständig ist, um es Suchmaschinen-Crawlern leichter zu machen. Idealerweise könnt ihr bei der Erstellung der neuen Sitemap dann einfach mit der „Ersetzen“-Funktion arbeiten. Prüft zudem eure robots.txt-Datei darauf, ob Anweisungen enthalten sind, die das Crawling unnötig behindern. In der Testumgebung sollte dann allerdings trotzdem noch einmal mit einem Tool wie dem Screaming Frog geprüft werden, ob die Seite korrekt gecrawlt werden kann.

Leistungsstarker Server

In der Zeit direkt nach dem Relaunch wird die Webseite verstärkt von Suchmaschinen-Crawlern besucht. Du solltest daher sicherstellen, dass ausreichend Serverkapazitäten vorhanden sind, um diesem Ansturm gerecht zu werden.

Prüfen von Backlinks

Im Zuge eines SEO Relaunchs wird die Seite ohnehin auf Herz und Nieren geprüft, daher bietet sich dieser Zeitpunkt auch an, um zu überprüfen, welche Backlinks von anderen Seiten es auf die Webseite gibt. Dabei kannst du zum einen prüfen, ob es eventuell toxische Backlinks gibt, die vor dem Relaunch abgebaut werden sollten. Zum anderen kannst du dir besonders wertvolle Backlinks vormerken. Bei diesen solltest du die entsprechenden Webmaster nach dem Relaunch per E-Mail bitten, die Verlinkungen anzupassen.

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Relaunch-Durchführung

Aufgaben direkt vor dem Relaunch

Direkt vor der Durchführung des Relaunchs solltest du einmal ein Backup deiner alten Webseite erstellen. Im Normalfall wird dieses nicht benötigt, allerdings ist es im Notfall sicherer, noch einmal auf die vorherige Webseite zurückgreifen zu können.

Direkt vor dem Relaunch geht es an den SEO Endspurt

Zudem solltest du direkt vor dem Relaunch kurz die wichtigsten SEO KPIs für die alte Webseite festhalten – also die Sichtbarkeit und Rankings für wichtige Keywords (überprüfbar zum Beispiel mit Sistrix) sowie wichtige Traffic-Kennzahlen und Nutzersignale (Absprungrate, Sitzungsdauer) aus Google Analytics. Nach dem Relaunch soll natürlich überprüft werden können, ob sich durch die Neuauflage der Webseite eine Verbesserung ergeben hat. Auf diese Weise kannst du einfach einen Vorher-Nachher-Vergleich erstellen und prüfen, ob sich der Relaunch aus SEO-Sicht „gelohnt“ hat.

Damit die Performance der neuen Webseite von Anfang an erfasst werden kann und keine Lücke im Tracking entsteht, müssen direkt vor dem SEO Relaunch alle Analyse-Codes umgezogen werden. Implementiert werden die Codes für Google Analytics, die Google Search Console, Google Ads und alle weiteren Tracking-Codes auf der neuen Seite.

Der große Moment: Die Live-Schaltung der neuen Webseite

Nach Wochen und Monaten der Vorbereitung ist es endlich soweit: Die neue Webseite ist bereit für den Livegang. Ein Hinweis gleich zu Anfang: Plant nie einen Relaunch direkt vor dem Wochenende oder vor den Feiertagen ein, damit im Notfall schnell jemand reagieren kann.

Die zuvor geplanten und zugeordneten 301-Weiterleitungen müssen zum Zeitpunkt des Relaunchs aktiv sein. Prüft am besten einmal testhalber, ob die Weiterleitungen tatsächlich korrekt funktionieren. Zudem sollte überprüft werden, ob Meta Daten und Auszeichnungen von strukturierten Daten übernommen wurden. In den Tagen nach dem Relaunch geht ihr am besten noch einmal alle SEO Punkte durch, die auch in der Testumgebung schon geprüft wurden.

Damit das Crawling und die Indexierung der neuen Seiten so schnell und reibungslos wie möglich beginnen können, solltet ihr eure neue XML-Sitemap bereits am Relaunch-Tag in der Google Search Console einreichen. In der robots.txt sollte die Sitemap ebenfalls eingebunden sein, überprüft das am besten auch noch einmal.

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Idealerweise sollte sich die Live-Schaltung der neuen Homepage direkt an das „vom Netz nehmen“ der alten Webseite anschließen. Versucht unbedingt zu vermeiden, dass zwei Versionen der Webseite gleichzeitig online und indexiert sind. Andernfalls führt diese Situation zu massiven Duplicate-Content-Problemen – und für die gerade erst mühevoll neu erstellte Webseite gibt es dann bereits von Anfang an negative Signale.

Nachbereitung des SEO Relaunchs

Ein leichtes Absinken von Besucherzahlen, Sichtbarkeit und Rankings ist in den ersten Tagen und Wochen nach dem Relaunch normal. Wenn der Abwärtstrend zu lange anhält, solltet ihr die neue Webseite noch einmal darauf überprüfen, ob eventuell SEO-Fehler übersehen wurden. In jedem Fall solltet ihr in den Tagen nach dem Relaunch darauf achten, ob 404-Fehler übersehen wurden. Zentrale KPIs sollten in den zwei Wochen nach dem SEO Relaunch täglich geprüft werden, danach kann zu dem normalen Monitoring- und Reporting-Rhythmus zurückgekehrt werden. Nach den ersten drei bis sechs Monaten könnt ihr eine erste aussagekräftige Bilanz und ein Fazit ziehen, inwieweit sich der Relaunch positiv auf Rankings und Sichtbarkeit ausgewirkt hat. Für einen organisierten Ablauf lade dir jetzt unsere praktische Checkliste herunter – konzipiert von unseren SEO-Experten.

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